Belonging is often described as a basic human need.
What's not really talked about is how easy it is to confuse belonging with approval.
I didn't understand that for a long time. I tried to fit in, to adapt, to earn my place by explaining, adjusting and becoming easier to be a part of someone else's life - not only once, not only in relationships but also in friendships and all that from early on.
The problem wasn't that I lacked belonging. The problem was that I kept looking for it in places where I felt I had to leave parts of me behind in order to be accepted, liked or even loved.
But that's not belonging, that's begging for approval.
Approval asks you to give up yourself and change. It asks how to become acceptable and how to avoid rejection.
Belonging, though, asks your surroundings if you can show up as you are, if you feel safe where and with who you are, if you're allowed to take up space.
The question is: was I really looking for belonging? Or was I looking for reassurance? Proof that I am lovable enough, useful enough, understanding enough, easy enough to keep around?
So whenever a place or a person felt uncertain, I adapted. I (over) explained myself. I became smaller. More accommodating, more palatable, more someone else, less me.
Because I thought belonging was something you earned. Something you had to prove to be worthy of. But belonging that has to be earned over and over again never really feels like belonging. It feels desperate. Wrong. Exhausting. And it's lonely.
I thought I needed one person who's going to be my "home", the one I belong to, the one that's everything to me. Looking for that took a lot of my time in my late twenties - and cost me even more of my sanity. I eventually gave up in my early thirties which felt like a failure back then. While everybody else was married with kids and a house, I was simply done with finding my person. I accepted the fact that there was nobody out there for me. No romantic love, nobody to call my home.
But then somehow, almost naturally, I finally started looking for true belonging. For people like me. For friendships that didn't make me feel like I need to be smaller, lesser, easier than I actually am. Maybe for the first time, I stopped looking for it in the wrong place.
And what I found wasn't some dramatic love story or a single person who suddenly made me feel complete.
I had already found my people.
The friends who stayed.
The ones who show up consistently.
My handcrafting group.
My best friends who all live far away but are always there for me.
The people I can spend hours talking to without carefully editing myself first - even if I repeat the same topic over and over again.
The people who don't require me to become less in order to fit in.
the people who love me for who i am. already. without needing to change.
The funny thing is that my whole life I thought belonging would look like finding that one person and building my entire world around them. Instead, belonging arrived piece by piece:
A friendship here, a shared hobby there, a familiar face, someone I had known for a long time but lost contact suddenly showing up again, a recurring conversation, a group that slowly started feeling like home.
I stopped looking for one person to belong to.
And somewhere along the way, I "accidentally" built a whole network of belonging instead!
It was never about finding the one place where I finally fit. Never about one person to call home.
It's the collection of people, routines, communities and small corners of life where I can show up exactly as I am. Not performing, not adapting, not earning my place. Just being there.
And maybe belonging was never something I had to find.
I think it was something I was quietly building all along.
Belonging wasn't waiting to be found. It was waiting to finally be noticed where it already existed.
Zugehörigkeit wird oft als ein menschliches Grundbedürfnis beschrieben.
Worüber aber kaum gesprochen wird, ist, wie leicht man Zugehörigkeit mit Anerkennung verwechseln kann.
Lange Zeit hab' ich das nicht verstanden. Ich hab' versucht, irgendwie dazuzugehören, mich anzupassen, meinen Platz zu verdienen - durch Erklären, mich zu verändern und dadurch, einfacher zu werden, um Teil von jemandes Leben zu sein - nicht nur ein Mal, nicht nur in Beziehungen, sondern auch in Freundschaften und das von klein auf.
Das Problem war nicht, dass mir Zugehörigkeit gefehlt hat. Das Problem war, dass ich immer wieder an den Orten danach gesucht habe, an denen ich Teile von mir zurücklassen musste, um akzeptiert, gemocht oder gar geliebt zu werden.
Aber das ist keine Zugehörigkeit, das ist Betteln um Anerkennung.
Anerkennung verlangt von dir, dich aufzugeben und zu verändern. Sie will, dass man akzeptabel wird und Ablehnung vermeidet.
Zugehörigkeit aber hinterfragt deine Umgebung. Ob du als du selbst auftreten kannst, ob du dich sicher fühlst, wo und mit wem du bist, ob du Raum einnehmen darfst.
Die Frage ist: hab' ich wirklich nach Zugehörigkeit gesucht? Oder nach Bestätigung? Den Beweis, dass ich liebenswert genug, nützlich genug, verständnisvoll genug, einfach genug war, um behalten zu werden?
Wann immer also ein Ort oder Mensch sich unsicher angefühlt hat, hab' ich mich angepasst. Mich (über-)erklärt. Mich kleiner gemacht. Mehr entgegenkommend, mehr angenehm, mehr jemand anderes, weniger ich.
Weil ich dachte, dass Zugehörigkeit etwas ist, das man sich verdient. Etwas, von dem man beweisen musste, dass man es wert ist. Aber Zugehörigkeit, die immer und immer wieder verdient werden muss, fühlt sich nie als solche an. Es fühlt sich verzweifelt an. Falsch. Anstrengend. Und es ist einsam.
Ich dachte, ich bräuchte diese eine Person, die mein "Zuhause" ist, die Eine, zu der ich gehöre, die Eine, die alles für mich ist. Die Suche danach hat mich viel Zeit meiner späten Zwanziger gekostet - und noch mehr meines Verstandes. Schlussendlich hab' ich Anfang Dreißig einfach aufgegeben, was sich zu der Zeit wie Versagen angefühlt hat. Während alle Anderen verheiratet mit Kind und Haus waren, war ich einfach fertig damit, meinen Menschen zu finden. Ich hatte die Tatsache akzeptiert, dass es da draußen niemanden für mich gibt. Keine romantische Liebe, niemand, den ich mein Zuhause nennen könnte.
Aber dann, fast schon von ganz alleine, hab' ich damit angefangen, nach echter Zugehörigkeit Ausschau zu halten. Nach Leuten wie mir. Nach Freundschaften, die mir nicht das Gefühl geben, dass ich kleiner, weniger, einfacher sein müsste als ich tatsächlich bin. Vielleicht zum ersten Mal überhaupt hab' ich aufgehört, am falschen Ort danach zu suchen.
Und was ich gefunden hab', war keine dramatische Liebesgeschichte oder eine einzelne Person, die mich plötzlich komplettiert hat.
Ich hatte meine Leute schon längst gefunden.
Die Freunde, die geblieben sind.
Die, die immer wieder da sind.
Meine Handarbeitsgruppe.
Meine besten Freund*innen, die alle weit weg wohnen, aber immer für mich da sind.
Die Menschen, mit denen ich stundenlang reden kann, ohne mich vorher sorgfältig redigieren zu müssen - auch wenn ich das gleiche Thema zum hundertsten Mal anspreche.
Die Menschen, die nicht von mir verlangen, weniger sein zu müssen, um zu ihnen zu passen.
die menschen, die mich genau so lieben, wie ich bin. jetzt schon. ohne mich veraendern zu muessen.
Das Lustige daran ist, dass ich mein ganzes Leben lang gedacht hab', dass Zugehörigkeit so aussehen würde, dass ich diesen einen Menschen finde und dann meine ganze Welt um sie aufbaue. Stattdessen kam das alles Stück für Stück in mein Leben:
Eine Freundschaft hier, ein geteiltes Hobby da, ein bekanntes Gesicht, jemand, den ich schon lange kannte, aber den Kontakt verloren hatte, der wieder aufgetaucht ist, ein wiederkehrendes Gespräch, eine Gruppe, die langsam begonnen hat, sich wie Zuhause anzufühlen.
Ich hab' aufgehört, nach dieser einen Person zu suchen, zu der ich gehören wollte.
Und irgendwo auf dem Weg, hab' ich stattdessen "aus Versehen" ein ganzes Netzwerk aus Zugehörigkeit aufgebaut!
Es war nie dieser eine Ort, an dem ich endlich dazugehören würde. Nie diese eine Person, die ich Zuhause nenne.
Es ist die Sammlung von Menschen, Routinen, Gemeinschaften und kleinen Ecken des Lebens, in denen ich genau so sein kann wie ich bin. Ohne zu performen, ohne mich anzupassen, ohne meinen Platz verdienen zu müssen. Einfach nur da sein.
Und vielleicht musste ich Zugehörigkeit nie finden.
Ich glaube, sie war etwas, das ich die ganze Zeit still und leise aufgebaut hab'.
Zugehörigkeit hat nicht darauf gewartet, gefunden zu werden. Sie hat darauf gewartet, endlich dort gesehen zu werden, wo sie schon die ganze Zeit war.
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